Apple sollte ein iCar bauen.

Nick Bilton, von der New York Times, erinnerte uns alle daran, was wir in der Vergangenheit vom langjährigen Apple Boardmember Mickey Drexler gelernt haben: Steve Jobs wollte ein Apple iCar bauen.

Die Leute neigen dazu diese Idee als Spinnerei abzutun. In Wirklichkeit ist es nicht nur eine hervorragende Idee, sondern würde sich auch perfekt mit der Historie und der Philosophie von Apple decken.

Hier mal eine Idee wie Apple es realisieren könnte/sollte:

Ein Auto erfüllt mehrere Aufgaben.
Zunächst und in der Hauptsache ist es ein Gegenstand mit Motor und Reifen, der Menschen und Waren von A nach B transportiert.
In zweiter Linie ist unser Auto aber ein Ort an dem wir konsumieren.
Wir hören Radio, Musik oder Hörbücher, telefonieren, essen und vieles mehr.

Aber was hat Apple damit zu tun?


Die Leute halten Apple für eine Computer-, bzw. eine Unterhaltungselektronikfirma. So sieht sich aber Apple nicht.
Apple sieht sich als eine Firma,deren Aufgabe es ist die Welt vor schrecklichen Inhalten, Geräten und Benutzerlebnissen zu beschützen.
Apple schaut sich die Industrie an, wo Millionen von Konsumenten sich mit hässlichen, nicht intuitiven Benutzeroberflächen, ohne Aussicht auf Besserung, herumschlagen. Dort steigt Apple ein und macht es besser.
Als die Welt mit DOS ähnlichen Kommandozeilen-Benutzeroberflächen feststeckte, kam Apple mit Lisa und dem Mac um die Ecke. (Anmerkung: Ohne Steve Jobs, gäbe es wahrscheinlich auch kein Windows, da Bill Gates damals viele Ideen von Steve Jobs, sagen wir mal, inspirierend fand)
Als sich Musikfans mit klobigen Geräten, wie tragbare CD-Player, Walkmans und hässliche MP3 Player herumplagen mussten, rettete Apple die Musikszene mit dem iPod.
Als die Leute sich mit Blackberrys und anderen komplizierten, hässlichen Smartphones abgefunden hatten, kam Apple mit dem iPhone.
Und als Microsoft und Intel die Welt mit windowsbasierten Tablets und Ultra-Mobile PC’s beglücken wollte, rettete uns Apple mit dem iPad.

Und viele glauben, dass nun der Fernseher das nächste sein wird, wo Apple uns vor schrecklichen Inhalten und einer miesen Benutzererfahrung bewahren wird und es in etwas wundervolles wandelt.
Nach dem Computer, dem Musik-Player, dem Tablet, dem Handy und dem TV, was ist das nächste was perfektioniert werden sollte?

Richtig: unsere Autos.

Apple ist größer als Detroit.

Jetzt wird der ein oder andere sagen, das man für den Autobau Fachwissen benötigt. Das stimmt aber worin genau? In Design, Elektronic, Benutzeroberflächendesign, Materialauswahl und Herstellungsprozessen. Dies sind Bereiche wo Apple signifikant besser ist als ganz Detroit zusammen.
Natürlich sind die Anforderungen der Automobilbranche, im Hinblick auf Design, Technik, Benutzeroberflächen, usw. Andere als in der Consumerelektronik aber dieses Fachwissen kann sehr leicht eingekauft werden.
Wenn Sie jetzt glauben, dass die Autoindustrie viel zu komplex und teuer für einen kleinen Gadgethersteller ist, solltem Sie Ihre Meinung nochmal überdenken.
Fakt ist, das Apple Ford, Chrysler und General Motors kaufen und in Bar bezahlen könnte und immernoch mehr als 18 Millarden Dollar Cash in der Kasse hätte. Und ich meine nicht, dass Apple einen der großen Autogiganten kaufen könnte, sondern Alle.
Apple ist größer und mächtiger als alle Autohersteller zusammen.
Der einfachste Weg in die Automobilbranche einzusteigen, wäre für Apple einfach einen Hersteller aufzukaufen.

Aber welchen?
Die Antwort kann nur Tesla Motors lauten.

Mit diesem Kauf hätte Apple auf einen Schlag das KnowHow und die Produktionskapazitäten erworben, um ein iCar zu bauen.
Tesla ist eine luxuriöse Marke, die sehr teure und stylische Elektroautos designed und fertigt.
Andererseits arbeitet Tesla seit Jahren an erschwinglichen eAutos, woraus bald ein Elektroauto für ca. 30.000 Dollar entstehen soll.
Apple könnte so, das ohnehin schon geniale Design von Tesla verbessern und sich vorallem auf das Bedienkonzept, sprich das Userinterface konzentrieren.
Zur Zeit befinden sich bei Tesla alle Bedienelemente auf einem 17 inch Touchscreen, was Einerseits schon state of the art ist, andererseits aber auch förmlich nach der Überarbeitung durch Apple schreit. (Anmerkung: Die heutigen Showrooms von Tesla wurden vom ehemaligen Apple Retail Manager, George Blankenship, designed.)
Durch den Kauf, des weltweit innovativsten Elektroautoherstellers, könnte Apple wieder seinem Ruf, in Zukunftstechnologien zu investieren und Vergangenheit hinter sich zu lassen, gerecht werden.
Durch die Umwandlung der Benutzerschnittstelle und die Gestaltung der Bedienelemente in eine geniale Konsumerfahrung, würde Apple seine Tradition fortsetzen, aus schlechtem Design ein einzigartiges Benutzererlebnis zu kreieren.

Der Traum von Steve Jobs ein Apple Auto zu bauen ist nicht nur etwas, dass Apple machen könnte, sondern etwas, dass Apple auf jeden Fall machen sollte.
Außerdem zeigt die Vergangenheit, dass eine Idee von Steve Jobs, sich immer in barer Münze auszahlt, also hoffen wir mal, dass Herr Cook dies berücksichtigt und das Erbe von Steve Jobs würdig vertritt, damit Apple in eine glorreiche Zukunft fährt.

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